Landespressekonferenz Hessen
 

Wie veranstalte ich eine Pressekonferenz?

Die Landespressekonferenz (LPK) möchte als Arbeitsgemeinschaft der in Wiesbaden akkreditierten Journalistinnen und Journalisten für breitestmögliche Öffentlichkeit sorgen, wenn es um Themen mit einem landespolitischen Kontext geht. Daher stellt die LPK ihren Presseraum im Landtag für Pressekonferenzen zur Verfügung (ACHTUNG: Aufgrund der Corona-Pandemie sind externe Veranstalter derzeit nicht zum Landtags-Gebäude zugelassen). Für Pressekonferenzen gelten bestimmte Regeln, die nachfolgend näher beschrieben sind:

 

1.  Die Landespressekonferenz (LPK) verfügt im Landtag über einen Raum für Pressekonferenzen. Der Raum besteht aus einem Podium mit bis zu 6 Sitzplätzen (coronabding: 3 Plätze) und circa 40 Sitzplätzen (coronabedingt ca. 12 Plätze) für JournalistInnen bzw. ZuhörerInnen. Ausgestattet ist der Raum mit einem Beamer (VGA-Anschluss) und Leinwand (Stand Februar 2020). Pressekonferenzen werden – sofern nicht anders vereinbart – mitgeschnitten. Die Raumbezeichnung lautet "Medienraum des Hessischen Landtags" (in Ausnahmefällen: 307W).

ACHTUNG: TERMINANFRAGEN für Pressekonferenzen bitte stets an folgende E-Mail-Adresse richten:

Vorstand@LPK-Hessen.de

Der Termin gilt erst als fest vereinbart, wenn Sie ein Feedback des Vorstands erhalten haben.

Der Vorstand wird Ihre Anfrage prüfen und sich zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

2.  Die Landespressekonferenz lädt interessierte Institutionen regelmäßig ein, im Raum der LPK Pressekonferenzen zu veranstalten. Veranstalter von Pressekonferenzen sind u. a. die Fraktionen der im Landtag vertretenen Parteien, deren Landesverbände, Ministerien und Behörden der hessischen Landesregierung.  

 Außerdem gibt die LPK anderen Verbänden, Vereinen und Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft die Gelegenheit, Pressekonferenzen nach Absprache zu veranstalten. Der LPK-Vorstand behält sich dabei vor, Anfragen abzulehnen. Die Themen der Pressekonferenzen müssen einen landespolitischen Bezug haben. Über Ausnahmen befindet der Vorstand.

 

3.  Institutionen, die eine PK im Presseraum der Landespressekonferenz veranstalten wollen, müssen zunächst mit dem Vorstand Thema und Zeitpunkt abstimmen. Wer Ansprechpartner im Vorstand ist, ergibt sich aus der Mitgliederliste im Internet (lpk-hessen.de). Die Einladungen an die JournalistInnen organisiert die Institution, die die PK veranstalten möchte. Wenn nötig, kann sie dabei auf den Mail-Verteiler der LPK zurückgreifen.  Aus der Einladung müssen das Thema der PK, die Referenten auf dem Podium, die LPK-Raumnummer (meist: "Medienraum des Hessischen Landtags") und der Zeitpunkt ersichtlich sein.

 

4.  Im Regelfall soll eine PK nicht länger als 60 Minuten dauern (einschließlich Zeit für O-Töne). In Abstimmung mit dem LPK-Vorstand kann auch ein längerer Zeitraum vereinbart werden. Die Moderation einer PK übernimmt im Regelfall der Veranstalter. In Ausnahmefällen kann auch ein Vertreter der LPK die Moderation übernehmen.

 

5.      Teilnehmer mit Fragerecht in der PK:

-        Mitglieder der Landespressekonferenz Hessen

-        JournalistInnen von Medien, die in der LPK bereits vertreten sind

-        Mitglieder anderer Landespressekonferenzen und der Bundespressekonferenz

 JournalistInnen, die die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen sich beim

Vorstand anmelden. Dabei müssen sie den Nachweis erbringen, dass sie journalistisch tätig sind.

  

6.         Zuhörer ohne Fragerecht können sein:

-        Pressesprecher

-        Fraktionsmitarbeiter

-        Mitarbeiter der Personen auf dem Podium

-        Gäste (nur nach vorheriger Anmeldung)

 Abgeordnete oder Minister sind als Zuhörer nicht zugelassen. Gäste müssen sich telefonisch oder per Mail beim LPK-Vorstand anmelden. Personen, die bereits Hausverbot im Landtag haben oder gegen LPK-Regeln verstoßen haben, können nicht teilnehmen.

 

7.           Im LPK-Raum stehen die Tischreihen in erster Linie den teilnehmenden JournalistInnen zur Verfügung, die mitschreiben müssen. Nur wenn Plätze frei bleiben, können andere Teilnehmer sie einnehmen. Die Plätze an den Tischen müssen auf Verlangen freigemacht werden. Für Zuhörer und Mitarbeiter aus den veranstaltenden Institutionen stehen an der Seite und im hinteren Teil des Raumes Sitzplätze zur Verfügung.

 

8.           Die LPK übernimmt keine Garantie dafür, dass Pressekonferenzen tatsächlich von Journalistinnen und Journalisten besucht werden. Das hängt von der Attraktivität des Themas und der allgemeinen Themenlage ab. Der Vorstand rät ggf. von einer PK ab, wenn Zeitpunkt oder Thema nicht passen. Der LPK-Vorstand sorgt aber dafür, dass während der vereinbarten PK im LPK-Raum nach Möglichkeit zeitlich keine andere Pressekonferenz stattfindet.  

 

9.          Die Inhalte der Pressekonferenzen erfolgen:

-        "Unter 1": zur beliebigen Verwendung oder

-        "Unter 2": zur Verwertung ohne Quelle und ohne Nennung des Auskunftgebenden oder

-        "Unter 3": vertraulich

Wird vorab keine Erklärung abgegeben, so gilt das Material als beliebig verwendbar.